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Prast, Werner  

Was er im Alter so tut

Ein alter Mann versucht zu reimen,
Worte zusammenführen, leimen,
dann bringt er sie noch zu Gehör,
fast sechsundsiebzig, Amateur.
Nach Volksschule und Arbeit pur,
kaum Ahnung von Li-te-ra-tur,

kann er ganz unbelastet schreiben,
als Rentner sich die Zeit vertreiben.
Und manchmal, da gelingts ihm auch,
er reimt ganz frei, frei aus dem Bauch.
Auch dies hier hat er selbst verfasst,
der Rentner, er heißt Werner Prast.
 



Eigene Veröffentlichungen u.a.:

 

„Autorenquark“ ZAKK Düsseldorf Literatur-Automat

 

 
Mitautorenschaft:

"Der Gießerjunge“ seit 2019,
„Der Gießerjunge“ Jubiläums-Ausgabe (40 Jahre),
„Gesammelte Gänsefüßchen“ Autorengruppe
„Federwerk“ Monheim BoD Norderstedt,ISBN-13;9783749467778
„Literarisch Lichtblicke - in einer ungewöhnlichen Zeit“,
Freundeskreis Düsseldorfer Buch ´75 e. V. ISBN 978-3-00-071563-1
 


Leseprobe:

 



Des Dichters Qual


Ein Sonett will er schreiben,
so in aller Frühe
und sucht ganz verzweifelt
nach dem passenden Stift;
durch das Treppenhaus hetzt er,
denn defekt ist der Lift.
Schon ein Rest würde helfen,
er gibt sich viel Mühe.

In den Schweiß schon gebadet,
vom Kopf tropft die Brühe,
da verspürt seine Nase
so ein süßliches Gift:
eine Wohnung steht offen,
dieser Nachbar, der kifft.
Der hat Buntstifte reichlich,
denn er malt bunte Kühe.

Jetzt zurück an den Schreibtisch
mit bunten Gedanken,
und die Stifte, sie schreiben,
einer dünn, einer fett.
nur die Form des Gedichtes
hat sehr enge Schranken.

Von Erschöpfung gezeichnet
sinkt der Dichter ins Bett,
doch nicht, ohne dem Herrgott
ganz herzlich zu danken,
und „Lass gut es gelingen,
bitte sei doch SO NETT!“


Flucht - wohin oder woher


Der Krieg, Zerstörung und Gewalt,
ist wie die Menschheit schon sehr alt.
Doch was hier momentan passiert,
pures Entsetzen, was man spürt!

Fünfundsiebzig Jahre Frieden,
waren uns zum Glück beschieden.
EUROPA friedlich, offen, frei,
man glaubte, dass man sicher sei!

Da knallt es heftig in „Nah-Ost“,
und wieder geht sie ab, die Post!
Flüchtlings-Ströme Richtung Westen,
dieses Ziel ist wohl am besten.

Nur, weil man sich dort nicht einig,
wird der Weg dahin sehr steinig!
In Europa angekommen,
ist man nur bedingt willkommen.

Manche Staaten, wie die Polen,
sagen es ganz unverhohlen:
„Nein, nein, keine „Flüchtlings-Quoten“,
Syrern ist Zutritt verboten!“

Dann kracht es in der Ukraine!
Wieder „Flucht“, Millionen Beine
suchen vor den Russen Schutz,
da staunen wir doch ganz verdutzt:

Polen machen auf, die Grenzen,
werden Anzahl nicht begrenzen,
haben verstanden, hats den Schein,
(könnten wohl selbst die nächsten sein).

Da fällt mir ein, da gabs noch mehr,
die kamen übers Mittelmeer!
Viele ertranken in der Flut,
denn dieser Fluchtweg war nicht gut!

Aus Angst, dass es sich noch vermehrt,
werden sie kräftig abgewehrt,
oder „postwendend“, ganz verrückt,
nach Afrika zurückgeschickt!

Machen wir einen Unterschied,
was mit dem Mensch, der flieht, geschieht?
Flüchtling zweiter, dritter Klasse,
Religion oder auch Rasse?

Ein jeder Flüchtling flieht aus Not,
schwebt zwischen Leben und dem Tod!
Niemand lässt sich gern vertreiben,
würde gern zuhause bleiben!


Freiheit in Sprache und Schrift


Den freien Gedanken
in Sprache und Schrift

so befreit wie der Wind
und des Meeres Drift,

in Freiheit zu äußern
in Ton oder Schrift,

den gilt es zu schützen,
tag-täglich aufs Neu!

Drum müssen wir kämpfen,
so schwer es auch sei!

Bleibt weiter dem Worte,
dem freien Wort treu!



(Alle Rechte bleiben beim Autor)
 

Mitgliedschaft:  

Freundeskreis Düsseldorfer Buch (FDB´75).                 



Kontakt:


wernerprast@t-online.de

Tel.: 02173 65362

   
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